Manchmal | Maschen Meditation

Zugebenermaßen denke ich während einer Tiefenentspannung, die ja meist mit der Anweisung einhergeht, dies gerade nicht zu tun, gerne ans Stricken.

Nicht nur das, oft fallen mir – zumindest meine ich das in diesem Moment – die schönsten Pullover ein. Ich mische Farben, spiele mit Schnitten, kombiniere Garne und freu mich, dass alles so leicht geht… Ich fühle mich auch ein bißchen schlecht, weil ich ja mogele und – wohliges Seufzen, merkt ja keiner – entwerfe weiter … ommmm.

Das sind natürlich “First-World-Problems” und in Anbetracht der wirklichen Nöte, in der die Welt steckt Killefiz. Aber in einem Strick-Blog darf “Mind-Knitting” doch mal ein paar Zeilen erhalten.

Umgekehrt denke ich dann nämlich beim Stricken auch schon mal an – Nichts! Ich stricke, es strickt mich, die Nadeln klappern und sonst – nichts.

Und wenn ich aus meiner Strick-Trance erwache, sind Kopf, Bauch und Herz bereit, es mit der Welt da draußen fröhlich aufzunehmen :-)))