Stricken wie Oma! Warum wie Oma?

Ja, das fragt man sich wirklich, wenn man so etwas liest. Nichts gegen Oma – aber wieviele von uns haben schon von klein auf Strick- und Häkelnadeln in den Fingern? Will heißen, auch Oma hat als Kind – oder zumindest als Teenager – schon gestrickt. Und überhaupt – wo sind die Opas und die Jungs? Die stricken doch heute auch – mehr denn je.

strick dich glücklich


Es ist ja schön, dass die Medien das Thema Handarbeiten immer wieder aufgreifen. In diesem Fall die Online-Ausgabe von „Die Welt” Doch warum klingt Birgitta vom Lehn als sei Handarbeiten irgendwie vom anderen Stern. Und omamäßig ist das, was heute so alles gestrickt und gehäkelt wird ja nun wirklich nicht. Im Gegenteil.

Aber egal – Hauptsache es macht Spaß und begeistert auch immer wieder „Neue”. Und recht hat sie, die Frau vom Lehn: Handarbeiten ist heute durchaus Luxus. Denn niemand strickt mehr, weil es günstiger ist als fertige Kleidung zu kaufen. Sondern weil es Ausdruck eines indiviuellen Stils ist. Weil man weiß, wo die Sachen herkommen (sofern man weiß, wo das Material herkommt). Und weil es sich sowohl alleine als auch gemeinsam handarbeiten lässt. Es bietet Entspannung und Freude. Es kostet zudem Zeit. Das macht die Ergebnisse kostbar. Und glücklich macht es sowieso.

Übrigens: wir hatten unseren Namen weit VOR dem Artikel der Bundesbahn.

Der diesen Kommentar „auslösende” Artikel findet sich hier.